Wann eine externe Soundkarte wirklich sinnvoll ist

Wer mit der Anschlussarmut seiner internen Soundkarte unzufrieden ist oder an die Anschlüsse nicht gut rankommt, sollte sich die möglichen externen Soundkarten einmal ansehen. Diese sind deutlich flexibler einsetzbar.

Für externe Soundkarten gibt es unterschiedliche Einsatzgebiete. Falls man etwa einen stationären PC hat und immer wieder gezwungen ist, unter den Schreibtisch zu kriechen, um Anschlüsse umzustecken, kann bald der Wunsch nach einer externen Lösung aufkommen. Möglich ist es aber auch, dass man unterwegs an seinem Notebook eine bessere Soundqualität oder mehr Anschlüsse benötigt, als es das Notebook von Haus aus mitbringt. Da man bei Notebooks aber die Soundkarte nicht austauschen kann, hilft auch hier nur noch eine externe Lösung. Das Angebot der Hersteller an entsprechenden Soundkarten ist reichhaltig.

Ein sehr wichtiges Thema bei externen Soundkarten sind die Anschlüsse. Gerade Hobbymusiker, die nicht nur eine vielfältige Wiedergabe ihrer Musik wünschen, sondern auch Aufnahmen machen möchten und ähnliches, können an ihrer Soundkarte gar nicht genug Anschlüsse vorfinden. Neben dem obligatorischen UBS-Anschluss sind ein Cinch-Anschluss sinnvoll, ein optischer Digitalausgang, ein Kopfhöreranschluss, Line-out, Line-in und ein Mikrofon. Achten sollte man beim Line-out auch unbedingt auf eine Unterstützung von 5.1 Geräten, damit der Anschluss an die Surround-Anlage möglich wird.

Die Stromversorgung erfolgt manchmal über ein Netzteil, besser wäre es aber, wenn der Strom gleich über den UBS-Port mitgeliefert werden würde. Dieses ist auch deshalb sinnvoll, weil die Karte ohnehin über USB angeschlossen werden muss, um vom System erkannt werden zu können und mit diesem Daten auszutauschen. Manche Lösungen sind aber auch direkt für Notebooks ausgelegt und werden über den PCI-Express-Slot angeschlossen. Hier wird der Einsatz der externen Soundkarte also erst richtig mobil und manche dieser Geräte können darüber hinaus ihre Signale auch noch an Wireless Receiver weitergeben. Der Sender wird hier an die PCI-Karte angesteckt.

Ideal wäre es natürlich, wenn dem Paket der externen Soundkarte auch noch eine Fernbedienung beiläge. Dann sind die Einstellungen des Gerätes von überall vorzunehmen und man erreicht im Einsatz des Geräts eine deutlich höhere Flexibilität. Ein Ausstattungsmerkmal also, das man nicht unterschätzen sollte.