Amerikanisches Bett – Schlafen mit großem Liegekomfort

Schlafen ist eine wichtige Beschäftigung, um dem Körper die notwendige Erholung zu gönnen. Das richtige Bett spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und hier gibt es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten.

„Wie man sich bettet, so liegt man“ – dass dieses alte Sprichwort eine ganze Menge an Weisheit enthält, merkt man wortwörtlich meist dann, wenn man nach einer schlechten Nacht wie gerädert aufwacht und weit und breit keine Spur der Erholung zu finden ist, die der Körper doch eigentlich so dringend braucht. Auch wenn mit dem Sprichwort im übertragenen Sinne eigentlich etwas anderes gemeint ist – das richtige Bett ist für eine gute Nachtruhe durchaus entscheidend. Und da hat jeder seine ganz eigenen Vorlieben. Eine harte oder weiche Matratze, ein dickes Deckbett oder eher ein dünnes, ein breites Bett oder lieber ein schmales – die Möglichkeiten sind schier endlos. Vor allem auch, weil mittlerweile auch die Schlafkultur anderer Länder hierzulande Einzug gehalten hat. Französische Betten gehören mittlerweile beispielsweise zur Standardausrüstung jedes gut sortierten Bettenhändlers. Ein sogenanntes amerikanisches Bett dagegen findet man nach wie vor vergleichsweise selten. Allerdings beginnen sich diese Betten auch hier langsam aber sicher durchzusetzen, zumal diese Art des Bettes auch im Norden unseres Kontinents durchaus bekannt und beliebt ist und von dort immer weiter nach Deutschland vordringt.

Anders als die herkömmlich bekannten Betten haben die Betten aus Übersee einige Besonderheiten. Während auf unserem Kontinent beispielsweise Lattenroste in Betten gang und gäbe sind, verfügt das Bett aus Amerika lediglich über einen Holzboden mit Standfüßen, auf dem das „Unterbett“ aufliegt. Darüber befindet sich dann ein Federkern aus Stahlfedern. Erst auf diese Konstruktion wird dann die eigentliche Matratze aufgelegt. Diese Matratze verfügt in der Regel über eine Watte- oder eine Kaltschaumpolsterung. Aufgrund dieser Konstruktion sieht es von außen meist so aus, als würden in einem solchen Bett zwei Matratzen übereinander liegen. Als oberste Lage kommt schließlich auf die Matratze noch eine weitere Auflage, die meist aus Kaltschaum oder Latex besteht. Darüber wird dann das Spannbetttuch gezogen. Der Effekt dieser Lagen: Der Liegekomfort erhöht sich deutlich und die Betten sind deutlich höher als unsere üblichen Betten. Rund 60 bis 70 Zentimeter beträgt der Unterschied in der Regel je nach verwendeten Materialien. Doch nicht nur in der Höhe unterscheiden sich unsere gewohnten und die amerikanischen Betten voneinander. Auch die weiteren Abmessungen sind unterschiedlich. So misst das sogenannte Single Bed genau 190,5 x 55 Zentimeter. Die nächste Größe ist das sogenannte Double Bed, dessen Abmessungen bei 190,5 x 137 Zentimeter liegen. Die größten Maße haben die sogenannten Queensize-Betten (203 x 152 Zentimeter) und die Kingsize-Betten (203 x 198 Zentimeter).

Wie hoch der Preis für ein solches Bett ist, ist je nach verwendeten Materialien, Größe und Ausstattung unterschiedlich. Im unteren Preissegment liegen die Kosten für ein solches Bett – ohne entsprechende Accessoires – bei rund 800 Euro, voll ausgestattete Luxusvarianten können dagegen bei mehreren tausend Euro liegen.